
13.02.2018 Es war einer dieser spontanen Impulse, die – wenn man ihnen folgt – den Tagesablauf etwas durcheinander bringen. Ein Spaziergang am Basler Rhein entlang war angesagt, ein Besuch im Tinguelymuseum kam dazwischen. Eine kleine verschobene Chronologie, die Abläufe und Dinge vom üblichen Vorhaben und Sinn befreien. Genau das ist auch das Thema der Künstlerin Sofia Hultén, die dort noch bis am 1. Mai eine grosse Einzelausstellung zeigt. Ihr Spiel mit Raum, Zeit und Ironie irritiert. Man muss sich etwas an die Arbeiten herantasten, erlebt dann aber, dass Vertrautes ein ungeahntes Eigenleben entwickeln kann. Ein köstliches Vergnügen!