Une chambre vide

ccbc5c4e25c446e7a9cb520d9502bb41.f5fb744430.5. 2020 Die heute 91jährige Künstlerin Marion Baruch räumte 2009 ein Zimmer in ihrer Pariser Wohnung leer und lud während eines Monats wildfremde Menschen ein, sie darin zu besuchen, um gemeinsam Gespräche zu führen. Sie glaube an das Wunder der Begegnung, sagte Baruch der Journalistin Susanne Koeberle in einem Interview und spricht mir damit aus dem Herzen. Corona hat mich den Umgang mit Zoom und Jitsi gelehrt, aber auch – einmal mehr – dass die Präsenz von Menschen unersetzbar ist. Die faszinierende Künstlerin ist noch bis am 11.10.2020 in einer Retrospektive im Kunstmuseum Luzern zu sehen.